Iranische Arbeiter verlieren an Kaufkraft

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Zamaaneh, 9. Dezember 2011 - Die Kaufkraft iranischer Arbeiter ist nach Angaben eines früheren Mitglieds des Rates für Finanzen und Kredit um 50 Prozent gesunken.

Die Nachrichtenagentur ILNA zitiert Ali Ghanbari mit den Worten: “Die gegenwärtige Kaufkraft in den Großstädten wird auf rund 800.000 Toman geschätzt. Das durchschnittliche Monatseinkommen von Arbeitern liegt bei 350.000 Toman.”

Die Umgestaltung der staatlichen Subventionen habe zu Inflation geführt und das Problem damit verschärft. Die monatlichen staatlichen Zuwendungen an Privathaushalte reichten lediglich zu Deckung der Grundversorgung ["utilities"].

Die Regierung Ahmadinejad hat die staatlichen Subventionen für Energie und Grundnahrungsmittel gekürzt und gibt stattdessen monatliche Zuwendungen an Familien aus, um einen Ausgleich für die steigenden Nahrungsmittel-, Grundversorgungsgüter- und Benzinpreise zu schaffen.

Nach Angabe von Analysten reichen diese Zuwendungen jedoch nicht aus, um den sprunghaften Anstieg der Preise auszugleichen. Die Inflation werde die Arbeiter noch stärker unter die Armutsgrenze drücken.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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