Karaj: Baha’i verhaftet, sein Geschäft versiegelt

Veröffentlicht auf RAHANA am 18. Februar 2010
Quelle (Englisch): http://www.rhairan.net/en/?p=776
Deutsche Übersetzung: Julia, bei Weiterveröffentlichung bitte Link angeben

Payam Vali, ein Baha’i aus Nazarabad bei Karaj, ist verhaftet worden.

RAHANA – Am 2. Januar 2010 wollten Geheimdienstagenten Payam Vali in seinem Haus verhaften, mussten aber unverrichteter Dinge wieder umkehren, weil er nicht zu Hause war. Daraufhin wurde Vali zum Geheimdienstministerium vorgeladen und am 3. Januar bei seinem Eintreffen dort verhaftet.

Acht Tage vor seiner Verhaftung hatte die Kommunalpolizei Valis Brillengeschäft sowie 4 weitere Geschäfte von Baha’is in Karaj geschlossen.

In vielen iranischen Städten ist die Schließung von Geschäften, die Baha’is gehören, gängige Praxis geworden. Viele Baha’is in Semnan, Tonkabon, Yasuj, Teheran, Sari und anderen Städten haben diese Praxis bereits am eigenen Leibe erfahren.
In den meisten Fällen wird den Besitzern der Geschäfte mitgeteilt, dass sie Glück hätten, vor der Schließung ihrer Geschäfte nicht verhaftet worden zu sein, und dass man nichts dagegen tun könne, da die Schließung vom Geheimdienstministerium angeordnet worden sei.

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