Die Angriffe auf den Campus der Teheran-Universität am 15. Juni 2009

Veröffentlicht in The Guardian am 23. Februar 2010
Quelle (Englisch): http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/feb/23/iran-campus-attack-film
Originaltitel: The truth about Iran’s campus attack
Deutsche Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Autors: Julia, bei Weiterveröffentlichung bitte mindestens Link zu diesem Post angeben
Anmerkungen in eckigen Klammern stammen von der Übersetzerin

Autor: Saeed Kamali Dehghan

Gestern Abend hat der persischsprachige Sender der BBC erstmals ein sehr verstörendes Video gesendet, auf dem zu sehen ist, wie Basij-Milizen und Anti-Aufruhr-Einheiten zwei Tage nach der gestohlenen Wahl den Campus der Teheran-Universität vom vergangenen Juni angreifen.

Der Angriff war eines der wegweisenden Ereignisse in den Unruhen in Iran nach der Wahl. Die Polizisten brachen erst Schlösser auf und später, als sie randalierend durch die Wohnheime zogen, brachen sie auch Knochen. Sie schafften mehr als 100 Studenten fort und töteten fünf.

Am nächsten Tag begab ich mich in die Teheran-Universität, um über die Studentenproteste zu berichten. Die Studenten demonstrierten im Innern der Universität und hinter den Eisenstäben, die sie von der Außenwelt trennten. Sie trugen ein Banner mit den Namen der in der Nacht zuvor verhafteten [Kommilitonen]. Ich sprach mit einigen von ihnen und machte ein Foto von dem Banner. Sie gaben mir auch die Namen der fünf Kommilitonen, die bei dem Angriff auf den Campus getötet worden waren.

Einen Monat später schrieb ich für den Guardian einen detaillierten, aus Interviews mit Studenten zusammengesetzten Artikel über das, was während dieser Angriffe auf dem Campus geschehen war. Das neue Video, das auf BBC gezeigt wurde, enthüllt jedoch noch mehr Einzelheiten über das, was in jener schrecklichen Nacht geschah.

Monatelang hatten die iranischen Behörden bestritten, dass ein Überfall auf den Campus stattgefunden habe. Später allerdings erklärte der oberste Führer Seyed Ali Khamenei, dass es unbekannte Personen gewesen seien – nicht die Basijis oder die Anti-Aufruhr-Polizei – die die Studenten auf dem Campus angegriffen hatten.

Überraschenderweise handelt es sich bei dem auf BBC gezeigten Video nicht um Amateuraufnahmen, sondern es ist aus polizeilichen Archiven herausgesickert (wie das Video in den Besitz von BBC kam, ist nicht bekannt, könnte aber für sich genommen eine interessante Geschichte sein). Das Video beginnt wenige Momente vor dem Angriff, bei dem Zivilbeamte Tränengas und Schusswaffen gegen Studenten einsetzten. Später durchwühlten sie die Schlafräume der Studenten und zündeten Betten an.

Azizollah Rajabzadeh, der ehemalige Polizeichef von Teheran, wird in dem Video (vom Kameramann) namentlich als die Person hinter dem Angriff auf den Campus genannt. Viele hatten Rajabzadeh bereits im Verdacht gehabt, aber vor dem Auftauchen dieses Videos gab es für diese Vermutungen keine Bestätigung. Rajabzadeh hat vor Kurzem die Teheraner Polizeidirektion verlassen und eine Stelle in der Teheraner Stadtverwaltung übernommen.

Nach iranischem Gesetz dürfen Polizei, Revolutionsgarden und andere Milizen die Universitäten nicht betreten – dies ist ein Vermächtnis der Studentenunruhen von 1999. Darum glauben viele, dass der Angriff, obgleich von Rajabzadeh angeordnet, zuvor von Khamenei und Top-Befehlshabern des Revolutionscorps gebilligt worden sein muss.

Die Anti-Aufruhr-Polizei ging derart brutal vor, dass sogar einige der Basijis versuchten, sie zu mäßigen, wie das Video zeigt. *) Studenten wurden verbal aufs Übelste beschimpft und körperlich schikaniert, während sie gezwungen wurden, sich auf den Boden zu legen. Einige bluteten stark, aber die Polizei ging weiter auf sie los. Dies war der Moment, in dem fünf Studenten starben, als man sie mit elektrischen Schlagstöcken auf den Kopf schlug.

Später in dieser Nacht wurden die Studenten gezwungen, sich mit Plastiktüten über dem Kopf vor einem der Wohnheim-Blocks aufzustellen. [In einem weiteren Artikel des Autors vom 12. Juli 2009 ist beschrieben,] dass ihre Hände mit Plastikfesseln – in Iran bekannt als „israelische Handschellen“ – zusammengebunden waren. 46 von ihnen wurden in das Untergeschoss des Innenministeriums in der nahegelegenen Fatemi-Straße gebracht. Dort, in den oberen Stockwerken dieses Gebäudes, wurde den Oppositionsanhängern zufolge gerade der Wahlbetrug vollzogen.

Weitere 87 Studenten wurden zu einem Gebäude der Sicherheitspolizei in der Hafez-Straße gebracht, wo man sie folterte und misshandelte. Diese Tortur dauerte 24 Stunden, und bevor die Studenten entlassen wurden, befahl man ihnen, frische Kleidung (ohne Blutflecke) anzuziehen, die von der Polizei zur Verfügung gestellt wurde.

Obwohl viele Nachrichten über den Angriff auf den Campus im Internet verbreitet wurden, hatten viele Iraner davon noch nichts gehört, bevor dieses Video auftauchte und unanfechtbare Beweise lieferte. Das Video zeigt auch warum das Regime, das so viel Brutalität zu verbergen hat, sich davor fürchtet, dass Journalisten aus Iran berichten.

Die sieben Minuten lange Version, die auf BBC gezeigt wurde, ist ein editierter Ausschnitt. Eine längere Version wurde auf YouTube [s. u.] veröffentlicht.

*) Ich habe auch die Version gehört, dass es die Polizisten waren, die die Basijis zu stoppen versuchten. In dem Video kann man an einigen Stellen sehen, dass es sowohl Menschen in Zivilkleidung, als auch (seltener) Uniformierte sind, die schlagen oder treten. Der Autor des Artikels war auch auf meine Nachfrage hin sicher, dass es Basijis waren, die „na zan!“ („nicht schlagen“) rufen. Ich persönlich finde es äußerst schwierig, auf dem Video zu erkennen, von wem diese Rufe kommen. Da das Video von den Sicherheitskräften selbst – vermutlich zur Dokumentation – aufgenommen wurde, halte ich den Gedanken, dass diese fortwährende Aufforderung „nicht schlagen“ vielleicht sogar nur für die Kamera bestimmt sein könnte, für gar nicht so abwegig. Aber das ist reine Spekulation. d. Übers.

Das folgende Video wurde von der Übersetzerin eingefügt.

14 Antworten zu “Die Angriffe auf den Campus der Teheran-Universität am 15. Juni 2009

  1. ad Lews:

    Scharfer/Cooler Kommentar!

    Danke!

  2. Zum Outfit der paramilitärischen/parapolizeilichen Kräfte:

    Zum Ashura-Einsatz der Sicherheitskräfte gibt es einen Bericht des iranisch-stämmigen Amerikaners Mark Pyruz, der eher/so ziemlich regime-freundlich wirkt/ist.

    • Interessant sind jedoch in dem hier erörterten Zusammenhang etliche Postings/Kommentare in Reaktion auf den mit Videos versehenen Text mit zahlreichen Verweisen auf etliche signifikante Photos von Basiji- und Anzar-i-Hebollah-Kräften im Einsatz, wobei die auf den Bildern abgebildeten Individuen sowohl quasi-uniformiert wie auch in Zivil in Aktion treten.

    • Quelle: http://uskowioniran.blogspot.com/2009/12/law-enforcement-on-ashura-88-video.html

    Vorläufiges Schlusswort:
    Leider bin ich kein (Iran-)Polizei/Militär/Miliz-Spezialist, so dass ich hinsichtlich der hier erörterten Fragen im Anschluss an diesen meinen Kommentar mit den hier genannten Hinweisen nun (zunächst) „mit meinem Latein am Ende bin“.

    • „Leider bin ich kein (Iran-)Polizei/Militär/Miliz-Spezialist…“

      Wer ist das schon, angesichts der Strategie, bloss nie die Karten auf den Tisch zu legen? Selbst Ali Schirasi nennt die Gruppe „Spezialeinheiten“.
      Die Gruppe, die den Terroristen Rigi festgenommen hat, wurde „unbekannte Soldaten des Mahdi“ genannt. Nett. Schon wieder was Neues. Wurde ja schon richtig langweilig mit den anderen heimlichen Schlägern.

  3. eine subjektive Vermutung, die die hier erörterten offenen Fragen klären könnte:

    »ANSAR-I HIZBULLAH / ANHÄNGER DER PARTEI GOTTES

    Ansar-i Hizbullah, die Anhänger der Partei Gottes, (auch bekannt als Ansar-i Hisbollah oder Ansar-e Hezbollah), ist eine semi-offizielle, paramilitärische Organisation im Iran, die Angriffe auf diejenigen durchführt, bei denen sie davon ausgeht, dass sie die Lehren des Islam verletzen, wie geschminkte Frauen, reformistische Demonstranten und unverheiratete Paare.

    Diese geheimen Organisation erhielt ihren offiziellen Namen im Jahr 1992. Doch ihre Ursprünge gehen auf die Straßenbanden der städtischen Armen, genannt „Hisbollah“ (Partei Gottes), zurück, die von verschiedenen Kräften innerhalb des Regimes der Islamischen Republik während der Revolution von 1979 organisiert worden waren.

    Die meisten Mitglieder der Ansar-i Hizbullah gehören entweder den Basidsch-Milizen an oder sind Veteranen des Iran-Irak-Krieg (1980-1988), die glauben, sie müssten für die Integrität des Islam weiterkämpfen. Sie verwirklichen ihre Vision durch physische Einschüchterung derjenigen, die sie als Feinde des Ayatollah Khamenei und des Islam sehen.

    Es ist bekannt, dass sie Demonstrationen gegen die Regierung auflösen, Menschen in westlicher Kleidung attackieren, und Geschäfte überfallen, die verbotene Gegenstände verkaufen. Ihnen werden auch von einigen politische Morde angelastet.

    Ansar-i Hisbollah wurde bekannter, nachdem sie Studentenwohnheime der Universität Teheran im Juli 1999 angegriffen hatten. Dieser Angriff ereignete sich als Reaktion auf einen friedlichen Studentenprotest am 8. Juli gegen weitere Beschränkungen der Presse. Zusammen mit der Polizei jagten Mitglieder der Ansar-i Hizbullah die Studenten und schlugen sie zurück in ihre Schlafsäle.
    Am Ende des Vormittags waren zwei Studenten tot und zwanzig Studenten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Als die Zeitungen von diesen Angriffen berichteten, breiteten sich Proteste zu 13-18 anderen Städten in Iran aus, die jeweils fünf Tage andauerten.

    Die iranische Regierung hat beschlossen, stillschweigend Gruppen wie Ansar-i Hisbollah zu unterstützen, weil beide Seiten darauf abzielen, den konservativen Status quo im Iran aufrecht zu erhalten. Höherrangige konservative Geistliche machen von Gangs wie den Ansar-i Hisbollah Gebrauch, um ihre Macht zu konsolidieren und ihre Feinde zu belästigen und/oder zu eliminieren. Daher genießt Ansar-i Hizbullah einen semi-offiziellen Status, während sie offiziell nicht Teil der Regierung sind; sie ergänzen den bestehenden Apparat der Nachrichten-und Sicherheitsdienste der iranischen Regierung. Viele hochrangige Kleriker werden mit Ansar-i Hizbullah in Zusammenhang gebracht und finanzieren diese vermutlich. Ein weiterer Beweis für ihren bevorzugten Status ist daran erkennbar, dass ihre Mitglieder während ihres Angriffs auf die Universität in Teheran 1000cc-Motor Motorräder nutzten, die nur Mitglieder der Sicherheitsdienste Mitglieder besitzen dürfen.

    So verhält sich die iranische Regierung wie das maoistische China, als es junge Nationalisten in die Gangs der Roten Garden kanalisierte, die üblicherweise die angeblichen Feinde der Regierung attackierten. Wie diese Roten Garden möchten auch Ansar-i Hizbullah die Revolution permanent machen, indem sie diejenigen angreifen, die eine Änderung des Regierungsprogramms anstreben.

    Die iranische Regierung, konfrontiert mit den internen Forderungen nach einer Reform, setzte einen Kompromiss um, indem sie nicht ein massives militärisches Vorgehen gegen die Dissidenten unternahm, sondern zuließ, dass militante Gruppen wie Ansar-i Hizbullah die Bewegung an einer weiteren Ausbreitung hinderten.

    Während paramilitärische Gruppen wie Ansar-i Hizbullah derzeitig nützlich sind bei der Ausweitung der staatlichen Kontrolle über die Bürger, so stellen sie auch eine Bedrohung für die Regierung dar:
    Erstens muss die iranische Regierung diese Gruppen an einer kurzen Leine halten, oder sie könnten stark genug werden, um die Regierung in puncto die politischer Macht herauszufordern.
    Zweitens, wenn die Regierung jemals sich dafür entscheiden sollte, Reformen einzuleiten, könnten Gruppen wie Ansar-i Hisbollah gewaltsam gegen jede derartige Maßnahmen vorgehen und Instabilität und Unruhen erzeugen.

    Ansar-i Hisbollah ist es gelungen, viele ihrer politischen Gegner durch ihre einschüchternde Taktik ruhigzustellen. Dennoch können ihre jüngsten gewalttätigen Handlungen als ein Anzeichen dafür gesehen werden, dass sie zusammen mit ihren konservativen Unterstützer im Iran an Macht verlieren – Ansar-i Hizbullah würde nicht diese Gewalttaten begehen, wenn keine Anzeichen für eine Modernisierung sichtbar wären.«

    Quelle:
    Übersetzung des Textes „Ansar-i Hizbullah / Followers of the Party of God“,
    auf der Website von GlobalSecurity.org – zuletzt geändert 24.04.2005
    http://www.globalsecurity.org/intell/world/iran/ansar.htm

  4. bitte beachten, oben erwähnte Anmerkungen sind lediglich Beobachtungen und Beobachtungen sind subjektiv.

  5. Ergänzung:
    gesetzt den Fall, ein Sündenbock musste geschaffen werden, würde sich auch meine Überraschung in Luft auslösen, die ich verspürte als Regierung und Khamenei ungewohnt ehrlich und einmütig den Angriff auf die Universität als „schreckliche“ Aktion von feindlichen Kräften verurteilten.

  6. Ein paar Beobachtungen zum Miträtseln:

    – viele der Polizisten tragen keine vollständige Uniform.
    – obwohl in einer polizeilichen Ausbildung hart körperliche Fitness trainiert wird, scheinen einige der Polizisten keine, was ich als „innere Körperspannung“ bezeichnen möchte, zu besitzen.
    – Polizisten agieren in Einheiten, auch wenn sie nur aus ein paar Mann bestehen. Diese hier bewegen sich meiner Beobachtung nach aus einem eigenen Antrieb.
    – eine illegale Handlung wie das Betreten einer Universität erfordert Maßnahmen der Verheimlichung. Polizisten in Uniformen zu stecken und den Polizeichef vor laufender Kamera beim Namen zu nennen, passt nicht dazu.

    – Vermutung: das sind keine Polizisten.

    – ich erinnere mich an die Nachricht, das Innenministerium hätte die Verantwortung für die Sicherheitsgewährleistung ÜBERNOMMEN. Demnach besaß sie vorher die Stadtverwaltung von Tehran. Stadtverwaltung und Regierung sind sich aus Kompetenzgründen nicht gerade gewogen, trotzdem werden die Studenten ins Innenministerium geliefert?
    Aus der Sicht der Regierung bestand mit Sicherheit ein Interesse, sich in die Sicherheit einzuschalten. Dieses Video mit illegal und brutal agierenden Polizisten könnte als Argument dienen.

    Die Nachricht erschien mindestens 1 Woche nach den Wahlen, auf jeden Fall NACH dem 15.06. (Helft meinem Gedächtnis doch mal auf die Sprünge.)

    – „na zan“ wird ein wenig zu oft gebrüllt, auch gibt es keine sprachlichen Varianten wie: „hör auf zu schlagen!“ oder „stop!“

    – zweimal oder dreimal hatte ich kurz den Eindruck, die Leute verhalten sich devot zur Kamera. Eine Art Kommandant scheint mitzugehen oder die Kamera hat eine extrem wichtige Funtion.

    • Lews: Basijis tragen nie Uniform (abgesehen von ihrer typischen einförmigen Zivilkleidung). Allerdings hat es auch mich irritiert, wie unkoordiniert die Aktion insgesamt wirkt. Die Aufforderung „nicht schlagen“ ist in dieser Wiederholungsdichte für eine exakt geplante und straff durchorganisierte Aktion nicht plausibel. Und zumindest von den Basijis wissen wir, dass für die Tage nach der Wahl sehr detaillierte Planungen bestanden. Auch will sich mir nicht erschließen, warum der Kameramann vor sich himurmeln sollte „das hat Mortazavi anageordnet“ (die entsprechende Stelle habe ich übrigens noch immer nicht identifizieren können – wenn jemand helfen kann, bitte helfen). Wäre es damals schon das Ziel gewesen, etwas gegen Mortazavi in der Hand zu haben, wäre sicher dafür gesorgt worden, dass man diese Stelle nicht überhört. Es bleiben viele Fragen offen in diesem gespenstischen Video.

      • Es sind Leute zu sehen, die Helme, Schild und Stock tragen, manche nur Helm und Stock, manche mit Weste und Helm – über Zivilkleidung. Viele davon innerhalb der Umzäunung, einige davon schlagend. Du denkst, das sind Basijis?

        Du meinst sicherlich Rajabzadeh, nicht Mortazavi (ehem. Tehraner Staatsanwalt, vielfacher Mörder und Sündenbock für Kahrizak, jetzt Chef einer Sondereinheit für Schmuggel)

        Gespenstisch – du sagst es. Als ich sah, wie die misshandelten Studenten auf einen Haufen geworfen wurden, musste ich unwillkürlich daran denken, wie Nationalsozialisten mit Leichen von Juden umgegangen sind.

      • Ja, natürlich meine ich Rajabzadeh. Ich habe noch einmal einen Muttersprachler gefragt. Er kann beim besten Willen nicht heraushören, dass jemand von Rajabzadeh redet – es sei denn, man möchte es unbedingt hören, sagt er. Der Autor des Artikels ist aber ganz sicher – ebenso sicher, wie er der Ansicht ist, dass es die Basijis sind, die die Soldaten auffordern, nicht zu schlagen.

        Publicolas Hinweis auf die Ansaris ergibt Sinn. Sie werden oft für die Schmutzarbeit eingesetzt. Das allein erklärt die halbuniformierte Ausstaffierung aber auch nicht. Dem starken Dialekt, den man bei vielen hört, kann man jedenfalls entnehmen, dass nicht alle aus Teheran sind.

        Das Video hinterlässt mehr Fragen als Antworten…

  7. Schluckt den Köder bitte nicht allzu bereitwillig.
    Der einzige Zweck dieser „Dokumentation“ kann nur sein, bei Bedarf eine falsche Darstellung zu liefern.

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