Ahmad Zeidabadi wird mit „Goldener Feder der Freiheit“ ausgezeichnet

Ahmad Zeidabadi

ICHRI, 5. Oktober 2010 – Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) hat seine diesjährige Auszeichnung „Goldene Feder der Freiheit“ an den bekannten iranischen Journalisten und Gewissensgefangenen Ahmad Zeidabadi verliehen. Dies teilt WAN-IFRA auf seiner Webseite mit.Im Jahre 2000 hatte Zeidabadi vom Gefängnis aus mit einem offenen Brief gegen die Behandlung von [inhaftierten] Journalisten im Gefängnis geschrieben.  In der Bekanntmachung über die Preisvergabe heißt es: „Der Brief fand trotz der Versuche der Behörden, die Veröffentlichung zu unterbinden, weite Verbreitung“. Seine Arbeit veranlasste die iranischen Behörden, ihn im August wieder für sechs Jahre zu inhaftieren; außerdem erhielt er ein lebenslanges Berufsverbot als Journalist.

Das WAN-IFRA-Board erklärte bei der Bekanntgabe seiner Entscheidung: „Alle Journalisten sind sich der Gefahren bewusst, die man eingeht, wenn man das autokratische Regime von Präsident Mahmud Ahmadinedschad herausfordert und die Handlungsweise des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei in Frage stellt. Zeidabadi hat sich wiederholt dazu entschlossen, ihnen die Stirn zu bieten und sich öffentlich für Reformen und Rechtsstaatlichkeit im Iran einzusetzen.“

Lesen Sie den vollständigen Wortlaut der Mitteilung hier

Veröffentlicht bei International Campaign for Human Rights in Iran am 5. Oktober 2010
Quelle (Englisch): http://www.iranhumanrights.org/2010/10/zeidabadi-wins-pen-freedom/

AMNESTY INTERNATIONAL: BITTE HELFEN SIE AHMAD ZEIDABADI

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