Tagesarchiv: 1. November 2010

Steht Hinrichtung Sakineh Ashtianis unmittelbar bevor? (Aktualisiert)

Update 3. November:
Nur – und nur – um den Kreis wieder zu schließen, sei hier auf eine Mitteilung von ICAE verwiesen. Demnach haben die „globalen Proteste vorerst die Hinrichtung Sakineh Ashtianis verhindert.“ Weiterlesen

Anwalt der in Iran verhafteten deutschen Reporter festgenommen

RAHANA, 1. November 2010 – Der Anwalt der beiden deutschen Reporter, die zusammen mit Sakineh Mohammadi Ashtianis Sohn verhaftet worden waren, ist ebenfalls verhaftet worden.

Während einer Pressekonferenz am Montag erklärte [Generalstaatsanwalt und Justizsprecher] Gholam Hossein Mohseni-Ejei, die beiden deutschen in Tabriz verhafteten Reporter befänden sich noch in Gewahrsam und hätten Besuch vom deutschen Botschafter erhalten.  Dieser habe sich über den Ort des Gewahrsams und die Verhörmethoden zufrieden gezeigt. Weiterlesen

Arbeiter in iranischem Reifenwerk setzen wochenlangen Streik fort

RFE/RL, 1. November 2010 – TEHERAN Etwa 1300 Arbeiter einer Reifenfabrik setzen ihren seit Wochen anhaltenden Streik fort, mit dem sie u. a. die Auszahlung ihrer seit mehreren Monaten ausstehenden Lohnzahlungen durchsetzen wollen. Dies berichtet Radio Farda von Radio Free Europe/Radio Liberty. Weiterlesen

Iranische Oppositionsführer kritisieren „dysfunktionale“ Politik

Mir Hossein Moussavi, Mehdi Karroubi

Zamaaneh, 1. November 2010 – Die iranischen Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi und Mehdi Karroubi haben bei ihrem Treffen am Sonntag die „dysfunktionale Politik“  der Regierung und die widrige Situation des Landes kritisiert.

Wie die Webseite Saham News berichtet, stattete Mehdi Karroubi am Sonntag Mir Hossein Moussavi zu Hause einen Besuch ab. Beiden gelang es trotz heftiger Versuche der Sicherheitskräfte, ein Zusammentreffen der beiden Politiker zu verhindern, sich zu einem Gespräch zu treffen. Weiterlesen

Am Urmia-See droht eine Umweltkatastrophe

Payvand, 1. November 2010 – Der bei der UNESCO als Biosphärenreservat registrierte Urmia-See wird nach Angaben eines örtlichen Offiziellen der Umweltschutzorganisation in Westaserbaidschan innerhalb der nächsten drei ausgetrocknet sein.

Der Urmia-See ist ein im Nordwesten Irans nahe der Grenze zur Türkei gelegener Salzsee. Er befindet sich zwischen den Provinzen Ost- und West-Aserbaidschan und westlich der Südspitze des ähnlich geformten Kaspischen Meers. Mit einer Oberfläche von ca. 5.200 km² ist er der größte See Irans und der zweitgrößte Salzsee der Erde.

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