Farah Vazehan zu 17 Jahren Haft verurteilt

Farah Vazehan

RAHANA, 2. März 2011 – Farah Vazehan, die nach Iran zurückgekehrt war, um ihre Tochter zu besuchen, ist zu 17 Jahre Haft und Exil im Gefängnis Rajai Shahr verurteilt worden. Vazehan war nach den Protesten von Ashura [Dezember 2009] verhaftet und saß im Evin-Gefängnis in Abteilung 209 sowie im Einzelhaft-Trakt ein.

RAHANA zufolge wurde sie nach Aufhebung des in erster Instanz gegen sie verhängte Todesurteil nun zu 17 Jahren Haft und Exil im Gefängnis Rajai Shahr verurteilt.

Sie ist herzkrank und wird zusammen mit Mahdieh Golroo und Bahareh Hedayat im sogenannten Methadon-Trakt von Evin festgehalten. Dieser Trakt ist eigentlich zur Unterbringung gefährlicher Krimineller und Drogenabhängigen gedacht. Er besteht aus einer geschlossenen Halle von etwa 30×35 m Größe. Die dort festgehaltenen Gefangenen dürfen nur ein Mal pro Tag an die frische Luft. Außerdem haben sie keinen Zugang zu den gefängniseigenen Einrichtungen wie der Bibliothek; auch die Telefone dürfen sie nicht benutzen. Besuch dürfen sie lediglich in Besucherkabinen erhalten, persönliche Besuche sind ihnen untersagt.

Veröffentlicht bei RAHANA am 2. März 2011
Quelle (Englisch): http://www.rahana.org/en/?p=10381

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