Tagesarchiv: 3. März 2011

Verschwinden von Oppositionellen lässt Folter befürchten

ICHRI, 3. März 2011 – Iran muss die illegale Isolationshaft von vier führenden Oppositionellen – Mehdi Karroubi, Mir Hossein Mousavi, Fatemeh Karroubi und Zahra Rahnavard beenden. Dies forderte International Campaign for Human Righst in Iran (ICHRI) heute. Dass die vier Oppositionellen seit 18 Tagen ohne Kontakt zur Außenwelt an einem unbekannten Ort festgehalten werden, erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass sie psychisch und körperlich gefoltert werden, um zum Ablegen falscher Geständnisse gezwungen zu werden. Weiterlesen

Proteste in iranischen Autoreifen- und Chemiewerken

RFE/RL, 3. März 2011 – Wie Radio Farda von RFE/RL berichtet, sollen in den letzten Tagen Arbeiter in zwei Fabriken gegen ihre  Arbeitsbedingungen protestiert haben. An den Protesten beteiligten sich Arbeiter der Reifenfabrik Alborz in der Nähe von Teheran und eines großen Petrochemiewerks in der nordiranischen Stadt Tabriz. Weiterlesen

Iranische Justiz will Anzahl der Häftlinge in den Gefängnissen reduzieren

Gholamhossein Mohseni Ejei

Zamaaneh, 3. März 2011 – Iranische Justiz- und Gefängnisbehörden haben sich angesichts der Anzahl der Häftlinge [in iranischen Gefängnissen] besorgt gezeigt und die Staatsanwälte zu einer Reduzierung der Inhaftierungen aufgerufen.

Vor einer Versammlung von Staatsanwälten erklärte der iranische Generalstaatsanwalt Gholamhossein Mohseni Ejei gestern: „Ich bitte darum, gegen gefährliche Kriminelle hart vorzugehen, aber darauf zu achten, dass keine unnötigen Inhaftierungen vorgenommen werden.“ Weiterlesen

29 Tonnen Opium und die wahrscheinliche Rolle des Geheimdienstes bei der Heroinproduktion

Crack-Labor in Iran

Deutsche Welle, 3. März 2011 – Am Montag des 28. Februar fanden Zollbeamte im Internationalen Flughafen Tehran in einem privaten Flugzeug etwa 29 Tonnen Opium. Das  Flugzeug war aus China gekommen. Nach Angaben der Zeitung Jame-Jam hatte eine iranische Bank für diesen Transport einen Kredit gewährt.

Mohamadreza Shanesaz, Stellvertreter der Abteilung für Arzneimittel im Gesundheitsministerium, erklärte, das entdeckte Opium sei für medizinische Zwecke importiert worden. Welche Organisation das Opium geordert hat, sagte er nicht. Weiterlesen