Sohn eines iranischen Aktivisten in der Türkei überfallen

Mehdi Karroubi

RFE/RL, 6. April 2011 – Ein politischer Aktivist aus dem nahen Umfeld des iranischen Oppositionsführers Mehdi Karroubi, der jetzt in der Türkei lebt, hat angegeben, dass es einen Überfall auf seinen 16jährigen Sohn gegeben habe. Dies berichtet Radio Farda von RFE/RL .

Majid Niknam, bei der Präsidentschaftswahl von 2009 Mitglied in Karroubis Wahlkampfzentrale in der Provinz Mazandaran, berichtete Radio Farda am 5. April von dem Überfall, der möglicherweise mit seiner  politischen Aktivität in Zusammenhang stehe. Nach der Präsidentschaftswahl vom Juni 2009 sei er wegen seiner Verbindungen zu Karroubi von Sicherheits- und Geheimdiensten unter Druck gesetzt worden und habe zusammen mit seiner Familie das Land verlassen müssen. Er sei wiederholt bedroht worden.

Niknam sagte, er habe vorgehabt, eine Gedenkfeier für den letzte Woche verstorbenen Vater von Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi zu organisieren. Niknams Sohn sei auf dem Weg zum Haus eines Freundes überfallen worden, wo er einige für die Zeremonie benötigte Dinge abholen wollte.

„Jemand rief seinen Namen, und dann begannen sie ihn zu schlagen und versuchten, ihm Messerstiche zu versetzen“, so Niknam.

Niknam erklärte, er habe gemeinsam mit mehreren Aktivisten den Solidaritätsverein im Ausland lebendern Aktivisten gegründet, um die politische Aktivität im Ausland fortzusetzen. Er habe die Vereinten Nationen in der Türkei darüber informiert, dass er Drohungen erhält, es habe sich bislang aber niemand des Problems angenommen, so Niknam.

Veröffentlicht bei Radio Free Europe/Radio Liberty am 6. April 2011
Quelle (Englisch): http://www.rferl.org/content/irania_activists_son_attacked_turkey/3548652.html

Eine Antwort zu “Sohn eines iranischen Aktivisten in der Türkei überfallen

  1. So eine ähnlichen Fall gab es doch erst vor einigen Wochen in Paris.Die Mullahs schicken ihre Häscher und Mörder ohne zu zögern ins Ausland – Der jujnge Mann in diesem fall hier hätte sich sofort nach dem ersten Anzeichen einer Bedrohung einfach an das nächste Polzeirevier wenden sollen – türkische Autoritäten verstehen dabei keinen Spass schliesslich operieren hier Agenten des Vevak oder zumindest Schläfer oder Sympathiesanten. Die türkische Justiz wäre mit sollschen Herrschaften sehr schnell fertig.

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