1. Mai: Geheimdienst lädt Arbeiteraktivisten vor

(Herkunft des Fotos unbekannt)

Zamaaneh, 30. April 2011 – In Sanandaj, der Hauptstadt der nordwestiranischen Provinz Kurdistan, sind kurz vor dem internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai  Arbeiteraktivisten vom Geheimdienstministerium vorgeladen worden. In einer Erklärung berichtete die Union Freier Arbeiter in Iran über die neue Repressionswelle gegen Arbeiteraktivisten in Kurdistan.

In den letzten Jahren hat die Islamische Republik verhindert, dass unabhängige Arbeiterorganisationen den internationalen Tag der Arbeit begehen.

Mehrere Arbeiteraktivisten und Gewerkschaftsführer in Iran sind derzeit im Gefängnis. Vergangene Woche wurden die Prozesstermine für mehrere Arbeiteraktivisten bekanntgegeben; nach Auffassung der Opposition sollen Aktivisten damit eingeschüchtert und von Demonstrationen zum 1. Mai abgehalten werden.

Ebrahim Madadi und Mansour Osanloo von der Gewerkschaft der Teheraner Busbetriebe sind zwei der Gewerkschaftsführer, die im Gefängnis Rajai Shahr in Karaj Haftstrafen verbüßen. Berichten zufolge soll Osanloo in einem sehr kritischen Gesundheitszustand sein und keine medizinische Behandlung erhalten.

Veröffentlicht bei Radio Zamaaneh/ am 30. April 2011
Quelle (Englisch): http://radiozamaneh.com/english/content/iranian-intelligence-summons-labour-activists-may-day

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