Alltag im Iran zwei Jahre nach den Protesten von 2009

(Archivfoto)

Von Jörg-Christian Schillmöller

DRadio, 12. Juni 2011– Es gibt den offiziellen Iran – den der offiziösen Statements, den der Politiker und Geschäftsleute. Und es gibt den inoffiziellen Iran – den Iran der Taxifahrer und ihrer Kunden. Sie haben Angst zu reden, weil sie nicht sagen dürfen, was sie denken, aber sie tun es trotzdem.

„Die Menschen hier sind sehr damit beschäftigt, für ihr Auskommen zu sorgen. Sie haben Angst, auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren. Denn wer sorgt für ihre Familie, wenn sie im Gefängnis sitzen? Ich habe damals nach der Wahl auch viele SMS bekommen, also dass ich an dieser oder jener Kundgebung teilnehmen soll, und ich habe gesagt: Ich kann nicht, wirklich. Denn wenn ich jetzt verhaftet werde und mir was zustößt: Wer sorgt dann für meinen Lebensunterhalt?“

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