Tagesarchiv: 18. Juni 2011

Video: Iranische Flüchtlinge in Berlin erzählen über ihre Situation

Mit deutschen Untertiteln

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2 Jahre nach dem Überfall auf Studentenwohneim: Bisher wurden nur die Studenten verfolgt

Daneshjoo News, 17. Juni 2011 – Es ist jetzt zwei Jahre her, dass die Teheran-Universität in den Tagen nach der von Wahlvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl von 2009 einem nächtlichen Angriff zum Opfer fiel. Bis heute haben die Behörden keinen Bericht darüber vorgelegt, wer die Angreifer waren und auf wessen Anordnung die Angriffe stattfanden. Für die Übergriffe, in deren Folge Studenten ums Leben kamen, verletzt und verhaftet wurden, ist bislang niemand zur Rechenschaft gezogen worden.

Es folgt ein Auszug aus einem bei der studentischen Webseite Daneshjoo News erschienenen Artikel über den Angriff und die Tage danach. Weiterlesen

Politische Gefangene protestieren mit Hungerstreik gegen Tod inhaftierter Aktivisten

Zamaaneh, 18. Juni 2011 – Aus Protest gegen den Tod der beiden inhaftierten nationalreligiösen Aktivist/innen Haleh Sahabi und Reza Hoda Saber zweier politischer Gefangener im letzten Monat sind 12 iranische politische Gefangene in einen Hungerstreik getreten. Die oppositionelle Webseite Kalemeh zitiert aus einem an sie adressierten Brief von „anonymen Unterstützern der Grünen Bewegung im Evin-Gefängnis“.

Unter den Hungerstreikenden sind inhaftierte Journalisten und politische Aktivisten wie Emadeddin Baghi, Bahman Ahmadi Amouyi, Amir-Khosro Delirsani und Abdollah Momeni.

In dem Brief schreiben die Gefangenen: „Anlässlich der Geburt des Imams der Gerechtigkeit, Imam Alis, und im Gedenken an die Märtyrer der Grünen Bewegung von Neda bis Haleh und von Sohrab to Saber, drücken wir den Angehörigen der Märtyrer unser Beileid und Mitgefühl aus […] und treten aus Protest in den Hungerstreik.“ Weiterlesen

UN benennt Menschenrechtsbeauftragten für Iran

Archivbild vom Juni 2009

GVF, 17. Juni 2011 (Zusammenfassende Übersetzung) – Ahmed Shaheed, ein ehemaliger Außenminister der Malediven, ist am Freitag zum UN-Menschenrechtsbeauftragten für Iran ernannt worden – dem ersten seit fast 10 Jahren.

Der UN-Menschenrechtsrat hatte am 24. März dieses Jahres unter Führung der USA die Einrichtung einer unabhängigen Sonderberichterstattung über die Menschenrechtssituation in Iran beschlossen.

Das aus 47 Mitgliedern bestehende Forum nimmt die Repression des iranischen Regimes gegen Oppositionelle und die steigenden Hinrichtungszahlen in Iran mit Sorge zur Kenntnis und ruft die Islamische Republik zur Zusammenarbeit mit dem neuen UN-Sondergesandten auf. Weiterlesen