Tagesarchiv: 31. Juli 2011

Iran 2009: Eine Präsidentschaftswahl, hunderte verhaftete Journalisten (Teil 2)

"Die Medien - der 4. Pfeiler der Demokratie"

von Masih Alinejad
Jaras, 26. Juli 2011 –  Unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl von 2009 begann eine Welle von Massenverhaftungen, die sich zunächst gegen politische Aktivisten und Medienschaffende richtete und später auch auf studentische Aktivisten, Akademiker, Künstler, Schauspieler und ganz normale Bürger übergriff, die gegen den Ausgang der Wahl protestierten. Gleichzeitig brüsteten sich Präsident Ahmadinejad und Mohammad Javad Larijani [der Chef des Menschenrechtsrates der iranischen Justiz, d. Übers.] vor internationalen Kameras damit, dass „niemand in Iran verhaftet wird, weil er oder sie journalistisch arbeitet oder seine/ihre Meinung äußert.“

(Dieser Bericht unterliegt ständigen Aktualisierungen, da noch immer Namen und Informationen zusammengetragen werden). Weiterlesen

Abgeordneter zu Ahmadinejad: „Durch Ihre Regierung sind die Iraner entweder verschuldet oder arbeitslos“

(Herkunft des Fotos unbekannt)

Zamaaneh, 31. Juli 2011 – Das iranische Volk sei unter Ahmadinejads Präsidentschaft entweder “verschuldet oder arbeitslos” geworden, so der reformorientierte Abgeordnete Dariush Ghanbari heute gegenüber dem Präsidenten.

In einer Rede vor der heutigen offiziellen Parlamentssitzung sagte Ghanbari an Ahmadinejad gerichtet: „Statt der Öleinkünfte erhalten die iranischen Haushalte heute Gerichtsbescheide, in denen sie zur Begleichung ihrer Schulden aufgefordert oder ins Gefängnis bestellt werden, weil Ihre Regierung die Restrukturierung der Subventionen falsch gehandhabt hat.“ Weiterlesen

Iran 2009: Eine Präsidentschaftswahl, hunderte verhaftete Journalisten (Teil 1)

"Die Medien - der 4. Pfeiler der Demokratie"

von Masih Alinejad
Jaras, 26. Juli 2011
–  Unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl von 2009 begann eine Welle von Massenverhaftungen, die sich zunächst gegen politische Aktivisten und Medienschaffende richtete und später auch auf studentische Aktivisten, Akademiker, Künstler, Schauspieler und ganz normale Bürger übergriff, die gegen den Ausgang der Wahl protestierten. Gleichzeitig brüsteten sich Präsident Ahmadinejad und Mohammad Javad Larijani [der Chef des Menschenrechtsrates der iranischen Justiz, d. Übers.] vor internationalen Kameras damit, dass „niemand in Iran verhaftet wird, weil er oder sie journalistisch arbeitet oder seine/ihre Meinung äußert.“ Weiterlesen