Inflation und Armutsgrenze in Iran steigen weiter an

Abbas Vatanparvar

Zamaaneh, 9. September 2011 – Iranische Familien müssen beim Kauf von Dingen des täglichen Bedarfs mit einer Inflationsrate von 50 Prozent fertig werden. Nach Angaben von Abbas Vatanparavar wird die Armutsgrenze bis März kommenden Jahres um 2 Millionen Toman (1.800 Dollar) angehoben.

Die Nachrichtenagentur ILNA berichtet unter Berufung auf Äußerungen des früheren Vertreters der iranischen Arbeiter in der Internationalen Arbeitsorganisation, die Armutsgrenze in iranischen Großstädten liege derzeit bei schätzungsweise 1,6 Millionen Toman.

Vatanparvar führt die steigende Armutsgrenze auf die ungleiche Verteilung von Vermögen und Ressourcen zurück und rechnet damit, dass die Armutsgrenze bis März 2012 bei 2 Millionen Toman liegen wird. Die Inflation steige täglich, und iranische Familien bezahlten für die Deckung ihrer täglichen Bedürfnisse 50 Prozent mehr, so Vatanparvar. Die infolge der Kürzung staatlicher Subventionen gestiegenen Brennstoffpreise hätten zudem eine Vielzahl von Produktionsstätten in eine Krise gestürzt.

Zuvor hatte das Büro des Präsidenten gegenüber der Nachrichtenagentur Mehr News angegeben, die Inflation werde in diesem Jahr zwischen 13 und 15 Prozent liegen.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh, 9. September 2011

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