BBG und BBC: „Iran ist eine Bedrohung für unabhängige Medien“

Zamaaneh, 24. September 2011 – In einer gemeinsamen Erklärung haben das „U.S. Broadcasting Board of Governors“ (BBG) und die „British Broadcasting Corporation“  (BBC) die Versuche der iranischen Regierung verurteilt, „unabhängige Medien in Iran zum Schweigen zu bringen“. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung verweisen die beiden Institutionen auf die Verhaftung „mehrerer Dokumentarfilmer auf der Grundlage vager und nicht zu begründender Vorwürfe der Zusammenarbeit mit BBC Persian“. Die Verhaftungen seien zeitgleich mit der Ausstrahlung eines Dokumentarfilms über den iranischen obersten Führer Ayatollah Khamenei durch BBC Persian erfolgt, heißt es in der Erklärung außerdem.Die Islamische Republik hat die Verhaftung mehrerer Filmemacher unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit BBC Persian offiziell bestätigt. BBC hingegen ließ verlautbaren, der Sender beschäftige keine Mitarbeiter oder Angestellte in Iran.

Die Erklärung wirft den iranischen Behörden „willkürliche Praktiken wie Satelliten-Störsignale, ständige Internetunterbrechungen, Einschüchterung von Journalisten, Regierungskritikern und Online-Aktivisten sowie aggressive Hacking-Methoden“ vor. Die Praktiken der iranischen Regierung seien eine „Bedrohung für unabhängige Medien“ und eine krasse Verletzung internationaler Standards.

Die Islamische Republik stört regelmäßig persischsprachige Radio- und Fernsehübertragungen aus dem Ausland.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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