WHO: Iran unter den Ländern mit der schlimmsten Luftverschmutzung

RFE/RL, 27. September 2011 – Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge ist die Luft in Städten in Iran, Pakistan und der Mongolei am ungesündesten. Eine neue globale Studie der WHO hat den höchsten Anteil von Luftpartikeln unter 10 Mikrometern Größe in der südwestiranischen Stadt Ahvaz festgestellt. Die Partikel – Schwefel- und Stickstoffoxid aus Kraftwerken, Autoabgasen und Fabriken – können bei Menschen Atemwegsprobleme hervorrufen. Als Obergrenze empfiehlt die WHO einen Anteil von 20 Mikrogramm solcher Partikel; in Ahvaz liegt der Jahresdurchschnitt der Studie zufolge hingegen bei 372 Mikrogramm.

Gefolgt wird Ahvaz in der Liste der ungesündesten Städte von der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator, der iranischen Stadt Sanandaj, der indischen Stadt Ludhiana und der pakistanischen Stadt Quetta.

Am gesündesten ist die Luft der Studie zufolge in Städten in den USA und in Kanada, die von geringerer Bevölkerungsdichte und strengeren Luftverschmutzungsrichtlinien profitieren.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Free Europe/Radio Liberty

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