Kosten für Arzneimittel um bis zu 40% gestiegen

Zamaaneh, 13. Oktober 2011 – Nach Angaben der iranischen Ärztekammer sind die Kosten im Gesundheitswesen nach Kürzungen staatlicher Subventionen um 20 – 40 Prozent gestiegen.

Wie der Vorsitzende der iranischen Ärztekammer Shahabeddin Sadr mitteilt, haben sich steigende Energiekosten in Krankenhäusern und Fabriken für Arzneimittel und medizinische Geräte direkt auf [Kosten für] medizinische Dienstleistungen und Medikamente ausgewirkt. Er forderte die Regierung auf, die Kosten zu regulieren, um eine Belastung iranischer Durchschnittshaushalte durch die steigenden Kosten zu verhindern.

Gesundheitsministerin Marzieh Vahid Dastjerdi erklärte am Sonntag, in Teheran seien etwa 2,5 Millionen Menschen von “desaströsen” Gesundheitskosten betroffen. “Während das Budget der Regierung sich in den letzten fünf Jahren verfünffacht hat, ist das Budget des Gesundheitsministeriums unverändert geblieben”, so Dastjerdi. Der 5. Entwicklungsplan der Regierung sehe vor, dass iranische Haushalte für die in Anspruch genommenen medizinischen Dienstleistungen nur einen Anteil von 30 Prozent bezahlen müssen, tatsächlich zahlten sie derzeit aber 53,9 Prozent, ergänzte Dastjerdi. Die Differenz werde von öffentlichen und privaten Versicherungen getragen.

Seit die Regierung Ahmadinejad staatliche Subventionen für Energie und Grundnahrungsmittel eingestellt hat, ist die Inflation in Iran sprunghaft angestiegen.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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