Tagesarchiv: 6. Dezember 2011

USA eröffnen „virtuelle Botschaft“ für Iraner

US-Außenministerin Hillary Clinton

RFE/RL, 6. Dezember 2011 – Die Vereinigten Staaten haben eine virtuelle Botschaft für Iraner eröffnet. Damit soll mehr als drei Jahrzehnte nach der mit der Beendigung sämtlicher diplomatischer Beziehungen verbundenen Schließung der US-Botschaft in Teheran der Dialog mit dem iranischen Volk wiederbelebt werden. Die internetbasierte „Botschaft“ ist in englischer und persischer Sprache am heutigen 6. Dezember online gegangen.

In einer Videobotschaft erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton, mit den  Webseiten solle versucht werden, den verlorenen Dialog zwischen Amerikanern und Iranern nach der Schließung der US-amerikanischen Vertretung in Teheran 1979 auszugleichen. Weiterlesen

Khamenei: Reformer müssen zugeben, dass sie Unrecht hatten

Ayatollah Khamenei

Zamaaneh, 6. Dezember 2011 – Dem iranischen obersten Führer Ali Khamenei zufolge können die Reformer an den bevorstehenden Parlamentswahlen teilnehmen, sofern sie zugeben, während und nach der letzten Präsidentschaftswahl „im Unrecht gewesen zu sein“. Dies teilt der Vorsitzende der iranischen Expertenrates mit.

Wie die Webseite Khabar Online berichtet, sagte Ayatollah Mahdavi Kani in einem Interview: „(Khamenei) sagt, jeder, der kommt und sagt, dass er an diese Grundsätze – die Verfassung, die Revolution, den Islam und die Führung – glaubt, sollte nicht von der Revolution ausgeschlossen werden, selbst wenn er nicht konform ist [„have different tastes“ – „andere Geschmäcker haben“, d. Übers.].“ Weiterlesen