USA eröffnen „virtuelle Botschaft“ für Iraner

US-Außenministerin Hillary Clinton

RFE/RL, 6. Dezember 2011 – Die Vereinigten Staaten haben eine virtuelle Botschaft für Iraner eröffnet. Damit soll mehr als drei Jahrzehnte nach der mit der Beendigung sämtlicher diplomatischer Beziehungen verbundenen Schließung der US-Botschaft in Teheran der Dialog mit dem iranischen Volk wiederbelebt werden. Die internetbasierte „Botschaft“ ist in englischer und persischer Sprache am heutigen 6. Dezember online gegangen.

In einer Videobotschaft erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton, mit den  Webseiten solle versucht werden, den verlorenen Dialog zwischen Amerikanern und Iranern nach der Schließung der US-amerikanischen Vertretung in Teheran 1979 auszugleichen.

Von November 1979 bis Januar 1981, 444 Tage lang, waren etwa 52 amerikanische Staatsbürger von militanten Islamisten und Studenten in der Botschaft als Geiseln festgehalten worden. Die US-Vertretung wurde daraufhin geschlossen, sämtliche diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden eingestellt.

Zusammengestellt aus Agenturberichten

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Free Europe/Radio Liberty

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