Iranischer Amtsträger bezeichnet Homosexualität als „Krankheit“

Mohammad Javad Larijani

RFE/RL, 7. Januar 2012 – Der Generalsekretär des iranischen Menschenrechtsrates Mohammad Javad Larijani soll beim Besuch eines deutschen Parlamentariers  Homosexualität als Krankheit bezeichnet haben.

„Der Westen meint, dass die homosexuelle Ehe nach der Menschenrechtscharta erlaubt sein müsse. In unseren Augen ist [Homosexualität]  jedoch sexuell unmoralisch und eine Krankheit“, zitierte die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars News laut dpa den Generalsekretär.

Fars zufolge fielen diese Äußerungen Larijanis während eines Treffens mit dem deutschen Parlamentsabgeordneten Tom Koenigs in Teheran. Koenigs ist Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses im deutschen Parlament.

In Iran ist Homosexualität  nach strenger islamischer Gesetzauslegung strafbar und unterliegt der Todesstrafe.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte 2007 internationale Kritik auf sich gezogen, als er bei einem Besuch der Columbia-Universität in den Vereinigten Staaten behauptete, in seinem Land gebe es keine Homosexuellen.

Zusammengestellt aus Agenturberichten

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Free Europe/Radio Liberty

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