„Reporter ohne Grenzen“ fordert UN-Unterstützung für iranische Journalisten

Zamaaneh, 13. Januar 2012 – Laut „Reporter ohne Grenzen“ wird die Situation für iranische Journalisten und Blogger und die Freiheit des Informationsflusses in Iran immer kritischer.

In einem Brief an die UN-Kommissarin für Menschenrechte Navi Pillay äußert sich die Organisation zutiefst besorgt über die „eskalierende Repression gegen Journalisten, Netizens und Mitglieder der Zivilgesellschaft sowie die zunehmende Onlinezensur in Iran.“

Gegen iranische Journalisten und Internetnutzer werde seit den Ereignissen nach der umstrittenen und von Wahlbetrugsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl von 2009 ein „gnadenloser Krieg“ geführt, heißt es in dem Schreiben weiter. Frau Pillay wird aufgefordert, „mit aller Entschlossenheit bei den iranischen Behörden zu intervenieren, um die Hinrichtung zweier iranischer Netizens – Saeed Malekpour und Vahid Asghari – zu verhindern, deren Todesurteile kürzlich von iranischen Gerichten bestätigt wurden.“

„Reporter ohne Grenzen“ fordert Frau Pillay zudem auf, sich für die Freilassung von 29 Journalisten und 21 Netizens einzusetzen, die derzeit in iranischen Gefängnissen sitzen.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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Eine Antwort zu “„Reporter ohne Grenzen“ fordert UN-Unterstützung für iranische Journalisten

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