Tagesarchiv: 18. Januar 2012

Hausarrest: Sorge um Zahra Rahnavard im “Akhtar-Gefängnis”

Zahra Rahnavard

Kalemeh, 15. Januar 2012  (Teilübersetzung) – Seit Beginn des Hausarrests für [Oppositionsführer] Mir Hossein Moussavi und seine Frau Zahra Rahanvard ist fast ein Jahr vergangen. In dieser Zeit wurden dem Ehepaar ihre bürgerlichen Grundrechte verwehrt, wie Besuch und Kontakt mit ihren Angehörigen und Freunden. Angehörige, die sich in der Hoffnung auf Neuigkeiten von dem Ehepaar in der Akhtar-Straße einfinden, werden von den in der Umgebung stationierten Agenten zudem unhöflich behandelt.

Seit mehr als drei Monaten gab es keine Kommunikation mehr zwischen dem Ehepaar und der Außenwelt. Die Angehörigen haben seit dem ersten und letzten Besuch der Töchter Moussavis und Rahnavards am 24. August 2011 keinerlei Kontakt mehr zu den beiden gehabt. Damals hatte Moussavi angeblich erklärt, die Zukunft sei „hell“, und eine Beteiligung [der Reformer an den bevorstehenden Parlamentswahlen] sei unter den gegebenen Umständen „sinnlos“. Weiterlesen

Iran will Geschlechtertrennung auf Schulbücher ausweiten

Schülerinnen in einer Klasse in Bam

RFE/RL, 18. Januar 2012 – Das iranische Bildungsministerium hat die Veröffentlichung getrennter Schulbücher für Jungen und Mädchen angekündigt. Damit unternimmt die Islamische Republik einen weiteren Schritt in Richtung Geschlechtertrennung.

Der iranische Bildungsminister Hamidrza Gadzhibabai kündigte das Vorhaben bei einer Pressekonferenz in Teheran am 16. Januar an. Das Ministerium plane Schulbücher, die das System getrennter Schulen für Jungen und Mädchen reflektieren, so der Minister. Weiterlesen