Iranische Internetnutzer ohne E-Mail-Zugang

Zamaaneh, 20. Februar 2012 – Wieder haben heute iranische Internetnutzer nicht auf ihre E-Mails zugreifen können.

Dies berichtet die Webseite Khabar Online. Niemand sei bereit, dafür die Verantwortung zu übernehmen, heißt es.

Unterdessen wurden auch VPN-Ports und HTTP-Protokolle blockiert.

In den letzten Tagen war es unmöglich, auf Internet- und Maildienste wie Googlemail, Yahoo oder Hotmail zuzugreifen. Iranische Behörden äußerten sich besorgt um die Sicherheit im Internet.

Kommunikations- und Technologieminister Reza Taghipour erklärte am Samstag: „Infolge der fehlenden Sicherheitsmaßnahmen bedeutet diese Technologie (das Internet) für unser Land mehr Schaden als Nutzen“. Man dürfe dem World Wide Web nicht vertrauen, da es unzählige Bedrohungen schaffe, so Taghipour weiter. Zudem würde Google alle gesammelten Informationen dem CIA zur Verfügung stellen.

Viele iranische Offizielle befürchten, dass sämtliche von Nutzern ins Internet eingespeiste Informationen gegen das Regime verwendet werden könnten.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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