Larijani: Iran ist Pionier der Menschenrechte in der Welt

Javad Larijani

Press TV, 12. März 2012 – Iran ist nach Worten des Sekretärs des Hohen Rates für Menschenrechte weltweit ein Pionier in Sachen Menschenrechte und unterstützt jede Art von Kooperation auf diesem Gebiet.

In einer Rede vor der 19. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf erklärte Mohammad-Javad Larijani am Montag, Iran werde niemals zulassen, dass menschenrechtliche Instrumentarien der Vereinten Nationen zu Werkzeugen in den Händen der USA und westlicher Länder werden, um auf gegnerische Staaten wie Iran politischen Druck auszuüben.

Zum kürzlich veröffentlichten Bericht des UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte in Iran, Ahmad Shaheed, sagte Larijani, der UN-Beauftragte habe es nicht vermocht, der Welt ein reales Bild von Iran zu vermitteln.

„Statt seine wahren Aufgaben zu erfüllen, hat (Ahmad Shaheed) wie ein Filmstar Interviews mit verschiedenen Medien geführt“, so Larijani. „Um einen solchen Bericht zu verfassen, der mit nicht belegten Vorwürfen (gegen Iran) gespickt ist, muss Herr Shaheed sich nicht die Mühe machen, nach Iran zu reisen… Er kann genauso gut in Genf oder New York bleiben und revolutionsfeindliche Webseiten zu Rate ziehen, deren Inhalte er dann kopieren und in seinen Bericht einfügen kann.“

Iran habe erfolgreich eine auf religiöser Rationalität basierende Demokratie installiert, anstelle der im Westen existierenden liberalen Demokratie. Iran sei eine Quelle der Inspiration für andere Staaten in der Region.

Der Sonderberichterstatter, der nach Iran entsandt wurde, müsse die Realitäten und Errungenschaften des Landes für die Welt wiedergeben, ohne Vorgaben westlicher Länder und der USA zu befolgen, erklärte Larijani weiter.

Am 17. Juni 2011 hatte der UN-Menschenrechtsrat auf Druck der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten den ehemaligen maledivischen Außenminister Ahmad Shaheed zum Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Iran ernannt. In seinem jüngsten Bericht, der am 7. März 2012 veröffentlicht wurde, behauptet Shaheed, dass es in Iran ein auffälliges Muster für fundamentale Verstöße gegen die Menschenrechte gebe.

Teheran vertritt die Auffassung, dass die Ernennung eines UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte in Iran ein selektiver, politisch motivierter und inakzeptabler Schritt ist.

Westlichen Regierungen und insbesondere der US-Regierung wirft Iran vor, immer wieder gegen internationales Recht zu verstoßen, Grundrechte ihrer eigenen Bürger zu missachten und Menschenrechtsverstöße despotischer Regimes auf der ganzen Welt zu decken.

SS/AZ/HGH

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Press TV

Anm. d. Übers.:
Ahmad Shaheeds Antrag auf eine Einreisegenehmigung für Iran wurde bisher von den iranischen Behörden abgelehnt.
Sein Bericht vom 7. März ist hier nachzulesen

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Eine Antwort zu “Larijani: Iran ist Pionier der Menschenrechte in der Welt

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