Inhaftierte Helfer des Erdbeben-Camps nach Evin verlegt

asdfsadfZamaaneh, 5. September 2012 – Fünf der freiwilligen Helfer, die letzten Monat in einem Hilfscamp für Opfer des Erdbebens in Nordwestiran verhaftet worden waren, sind in das Teheraner Evin-Gefängnis gebracht worden.

Wie eine oppositionelle Webseite – „Gesellschaft zum Kampf gegen Bildungsdiskriminierung“ – am Mittwoch berichtete, wurden Navid Khanjani, Homan Taheri, Sepehrdad Saheban, Esmail Salmanpour und Massoud Vafabakhsh aus dem Polizeigewahrsam in Tabriz ins Teheraner Evin-Gefängnis gebracht.

Zuvor hatten die Behörden verlautbaren lassen, dass für alle im Hilfscamp festgenommenen Freiwilligen Kautionserlasse ergangen seien. Der Richter hat jedoch offenbar nicht für alle Verhafteten eine Kaution akzeptiert.

Am 20. August waren 35 Helfer in einem von Freiwilligen errichteten Lager im Dorf Sarand in der Provinz Ost-Aserbaidschan verhaftet worden.

Zwei Tage später wurden alle Frauen sowie drei Männer gegen Kaution freigelassen. Die 21 in Haft verbleibenden Freiwilligen wandten sich gemeinsam in einem Schreiben an den iranischen Justizchef, um gegen ihre Festnahme zu protestieren und klarzustellen, dass die Sicherheitskräfte ihre Bemühungen um Hilfe für die Opfer im Katastrophengebiet falsch dargestellt hätten.

Die iranische Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag die Festnahmen und erklärte, die Verhafteten würden der Sabotage bezichtigt.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

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