Urmia-See: Das Sterben geht weiter

Hassan Abbasnejad

Zamaaneh, 7. September 2012 – Der Leiter der Umweltorganisation der Provinz West-Aserbaidschan Hassan Abbasnejad hat eine weitere Warnung zur kritischen Situation des Urmia-Sees herausgegeben. Der See trocknet so schnell aus, dass er riesige Salzfelder zurücklässt.

Am Freitag erklärte Abbasnejad: „Siebzig Prozent der Fläche des Sees sind bereits ausgetrocknet, das heißt, dass 300.000 Hektar der ursprünglichen Oberfläche sich in Salzfelder verwandelt haben.“

Abbasnejad kritisierte die geringen Fortschritte, die die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Austrocknung gebracht hätten. Selbst die starken Regenfälle der letzten Zeit hätten keinen besonderen Effekt gehabt. Der See benötige eine wesentlich größere Menge Wasser, um ihn vor dem drohenden Verschwinden zu bewahren.

Die Regierung Ahmadinejad hat diverse Rettungsmaßnahmen für den Urmia-See versprochen, bislang aber keine nennenswerten Erfolge erzielt.

Der Urmia-See ist der größte Binnensee auf iranischem Territorium. Seit Jahren schreitet seine Austrocknung in hohem Tempo voran. Experten zufolge könnte er, wenn das Tempo der Austrocknung anhält, innerhalb von 3 – 5  Jahren vollständig verschwunden sein.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Zamaaneh

2 Antworten zu “Urmia-See: Das Sterben geht weiter

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