Iranisches Gericht hebt Todesurteil gegen Programmierer auf

Saeed Malekpour

RFE/RL, 2. Dezember 2012 – Ein iranisches Gericht soll nach Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Mehr News das Todesurteil gegen den Programmierer Saeed Malekpour aufgehoben haben. Malekpour war zum Tode verurteilt worden, weil er angeblich eine Webseite mit nicht jugendfreien Inhalten betrieben haben soll.

Ein Rechtsanwalt wurde mit den Worten zitiert, er hoffe, dass Malekpour – ein gebürtiger Iraner mit Wohnort in Kanada – ein reduziertes Strafmaß erhalten werde.

Der 37jährige Malekpour war im Dezember 2008 während eines Iran-Aufenthaltes verhaftet worden, als er seinen kranken Vater besuchte.

2010 wurde er der „Erstellung und Moderation von Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten“ und „Beleidigung von Heiligtümern des Islam“ in drei Fällen für schuldig befunden.

Malekpour selbst erklärte, ein von ihm entwickeltes Programm zur Veröffentlichung von Fotos im Internet sei ohne sein Wissen für die Gestaltung von pornografischen Seiten verwendet worden.

Im Februar hatte die EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton Iran aufgerufen, das Todesurteil gegen Malekpour aufzuheben.

Erstellt unter Verwendung von Berichten von AFP

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle: Radio Free Europe/Radio Liberty

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