Archiv der Kategorie: Ärzte und Gesundheitswesen

Nachrichten aus der iranischen Zivilgesellschaft – 27. November 2012

Arseh Sevom, 27. November 2012 – Themen dieser Ausgabe: Nasrin Sotoudeh: 40 Tage und 40 Nächte | Internationaler Tag für ein Ende der Gewalt gegen Frauen | Iranische Regierung wegen Situation der medizinischen Versorgung in der Kritik | Wirtschaftliche Not führt zu Schulabbrüchen | Sattar Beheshtis Tod von Arbeiterorganisationen angeprangert | Arbeitslosigkeit steigt weiter Weiterlesen

Nachrichten aus der iranischen Zivilgesellschaft – 20. November 2012

passportArseh Sevom, 20. November 2012 – Themen dieser Ausgabe: Gesundheitsministerin in Nöten | Haben Sie eine Ausreiseerlaubnis Ihres Vormunds? | Nasrin Sotoudeh: Der Hungerstreik geht weiter | Tod Sattar Beheshtis weiterhin nicht aufgeklärt | Devisen: Einheitliche Wechselkurse?| Preise für internationale Flüge über Nacht verdoppelt | Wieder öffentliche Hinrichtungen

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Nachrichten aus der iranischen Zivilgesellschaft – 15. November 2012

mourningArseh Sevom, 15. November 2012 – Themen dieser Ausgabe: „Lasst Sattars Tod nicht umsonst gewesen sein“ | Gib Papa einen Kuss von mir | Arbeiter tragen die größte Last der Wirtschaftskrise | Staatlich organisiertes Arbeiterparlament tritt zum 4. Mal zusammen | Import-Embargos lassen Preise steigen | Medikamentenmangel verursacht Tod eines jungen Bluters | Universität sagt nach anonymen Drohungen Konzert ab Weiterlesen

Medikamentenmangel: Verunglückter bluterkranker Junge stirbt nach Unfall

Zamaaneh, 14. November 2012 – In Iran soll Berichten zufolge ein 15jähriger an Hämophilie (Bluterkrankheit) erkrankter Junge infolge des im Land herrschenden Medikamentenmangels gestorben sein.

Wie die Webseite Khabar Online berichtet, starb Manouchehr Esmaili in der südwestiranischen Stadt Dezfoul. Er sei „in den Bergen verunglückt und starb bei seiner Ankunft im Krankenhaus, weil er zu Hause keine Medikamente hatte.“

Der Vorsitzende der iranischen Hämophilie-Gesellschaft Ahmad Ghavidel erklärte: „Bluterkranke müssen infolge der Sanktionen leider zur Zeit mit einer deutlich eingeschränkte medikamentöse Versorgung fertig werden. Unter den derzeitigen Bedingungen können sich Patienten zu Hause keine Notreserven mehr anlegen.“ Weiterlesen

Medikamentenmangel: Parlamentarier schlägt Alarm

Zamaaneh, 11. November 2012 – Der iranische Parlamentsabgeordnete Rasoul Khezri hat heute mitgeteilt, dass der Medikamentenmangel in Iran einen kritischen Punkt erreicht habe. Es sei zu erwarten, dass die Reserven noch etwa zwei Monate reichen, so Khezri.

Wie die Nachrichtenagentur Khaneh Mellat berichtet, kritisierte Khezri den Westen für die Verhängung von Sanktionen auf Medikamente: „Es besteht kein Zweifel, dass diese Maßnahmen im Widerspruch zu den Grundsätzen der Menschenrechte stehen. Sie zeigen zudem die feindselige Politik des Feindes gegenüber dem Volk und sogar gegenüber unseren Patienten.“ Weiterlesen