Archiv der Kategorie: Gefängnis Gharchak, Varamin

Aktuelle Situation weiblicher Gewissensgefangener in Iran

CHRR, 16. März 2013
Noch immer sitzen viele weibliche Gewissensgefangene in ganz Iran für ihr menschen- und bürgerrechtlichen Engagement im Gefängnis.

Im Verlauf des letzten Monats wurden einige dieser Gefangenen, die ihre Haftstrafe abgesessen haben, freigelassen, darunter Ronak Safarzadeh (Sanandaj), Zeinab Bayazidi (Sanjan), Fereshteh Shirazi (Amel), Nazanin Deyhimi, Negar Haeri, Ladan Mastoufi und Haniyeh Farshi Shotorban (Evin/Teheran).

Es folgt eine Liste weiblicher Gefangener, die in verschiedenen iranischen Gefängnissen sitzen. Nicht alle weiblichen Gewissensgefangenen sind in dieser Liste aufgeführt. Weiterlesen

Opposition berichtet über furchtbare Zustände in iranischen Gefängnissen

Zamaaneh, 9. Mai 2011 – Nachdem vor Kurzem Berichte über sexuelle Übergriffe und kritische hygienische Zustände in iranischen Gefängnissen an die Öffentlichkeit gelangten, werden die dort herrschenden furchtbaren Zustände von den Medien aufgegriffen.

Die oppositionelle Webseite Jaras hat einen Brief des inhaftierten Journalisten Mehdi Mahmoudian veröffentlicht, der im Gefängnis Rajai Shahr in Karaj eine fünfjährige Haftstrafe ableistet. In seinem an den iranischen obersten Führer Khamenei gerichteten Brief  schreibt Mahmoudian, die Vergewaltigung junger Männer in Rajai Shahr sei eine „akzeptierte und verbreitete tägliche Praxis“, die von Gefängnisbeamten völlig ignoriert werde. Weiterlesen

Druck auf inhaftierte Anwältin Nasrin Sotoudeh steigt

Nasrin Sotoudeh

Zamaaneh, 9. Mai 2011 – Die inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist nach Angaben ihres Ehemannes Reza Khandan seit 10 Tagen von jedem Kontakt zu ihrer Familie abgeschnitten.
In einem Interview mit der Webseite „We Change“ berichtet Khandan, dass seine Frau vor Tagen in eine andere Abteilung des Evin-Gefängnisses verlegt wurde. Seitdem hat er nicht einmal mehr mit ihr telefonieren dürfen. Weiterlesen

„Dieses Gefängnis ist eher ein Stall“

(Herkunft des Fotos unbekannt)

Rooz Online, 9. Mai 2011 – Die Angehörigen mehrerer weiblicher politischer Gefangener haben nach deren Verlegung in das Gefängnis Gharchak in der Stadt Varamin Alarm geschlagen. Ihren Angaben zufolge fehlt es in diesem Gefängnissen an den einfachsten Grundvoraussetzungen.

Shahra Kamalabadi, die Mutter von Fariba Kamalabad, und Shabnam Madadzadehs Vater Abdolali Madadzadeh sagten im Gespräch mit Rooz, in Gharchak seien nicht einmal die nötigsten Voraussetzungen für ein Gefängnis gegeben; das Leben der dorthin verlegten politischen Gefangenen sei ernsthaft in Gefahr. Weiterlesen