Irans Kulturministerium: Kritische Filme sind schlimmer als Spionage

Vröffentlicht bei Radio Free Europe/Radio Liberty am 8. August 2010
Quelle (Englisch): http://www.rferl.org/content/Iranian_Culture_Ministry_Critical_Films_Worse_Than_Espionage/2120409.html

Der stellvertretende iranische Kulturminister hat Berichten zufolge erklärt, iranische Filmemacher, die das Leben im Iran kritisch hinterfragen, machten sich des „kulturellen Verrats“ schuldig, was „schlimmer als Spionage“ sei.

Die iranische Nachrichtenagentur ISNA zitiert den stellvertretenden Kulturminister Javad Shamgadri mit den Worten, einige iranische Filmemacher suchten „nur nach den dunklen Seiten Irans, um sie in ihren Filmen bloßzustellen“ und bei internationalen Filmfestivals Auszeichnungen einzuheimsen.

Seit Präsident Mahmoud Ahmadinejad im Jahre 2005 an die Macht kam, vor allem aber seit seiner umstrittenen Wiederwahl im letzten Jahr, sind kulturelle Freiheit und Pressefreiheit im Iran zunehmend eingeschränkt worden.

Künstlern zufolge hat die drastisch gesunkene Toleranz der iranischen Regierung gegenüber Kritik viele iranische Filmemacher dazu bewogen, entweder ins Ausland zu gehen oder ihren Beruf zu wechseln.

– Zusammengestellt aus Agenturberichten –

Übersetzung aus dem Englischen: Julia, bei Weiterveröffentlichung bitte Link angeben

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