„Da stimmt die Chemie: Benzol statt Benzin“

(Foto aus NYT v. 21.12.2010)

Seit Tagen suche ich nach Berichten über zwei Themen, die in den von mir benutzten Quellen bislang nur oberflächlich oder gar nicht vorkommen: Die Teuerung in Iran infolge des Inkrafttretens der Subventionskürzungen und die dramatische Luftverschmutzung in Teheran. Leider blieb meine Suche bisher ohne nennenswerten Erfolg.
Heute stieß ich auf Ali Schirasis Blog auf einen Artikel, der beide Themen miteinander verbindet.

Auszug:

Statt Opium fürs Volk – Benzol fürs Volk
Um die Unzufriedenheit kurzfristig zu dämpfen, hat die iranische Regierung deshalb beschlossen, kurzfristig die Benzol-Fraktion der Petrochemie abzuzweigen und als Treibstoff zu verkaufen. Das führt dazu, dass die ohnehin schon tödliche dicke Luft in Teheran und anderen Städten noch verrußter wird. Hinzu kommt, dass Benzol längst als Gift eingestuft und als krebserregend bekannt ist. Bei 2 % Luftvolumenanteil Benzol in der Atemluft kommt es nach 5 bis 10 Minuten zum Tod. Zwischen einem Luftvolumenanteil von 1,4 bis 8 % bildet Benzol explosive Gemische. Es muss bei 15 °C bis 25 °C gelagert werden. Die Temperaturen lassen sich bestenfalls im Winter einhalten.

Den ganzen Artikel lesen bei Ali Schirasi

Das oben eingefügte Foto ist übrigens entnommen aus dem Artikel „Energy Policy in Iran Leaves Many Gasping“, New York Times vom 21. Dezember 2010

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