Todesurteil gegen Christen vom Obersten iranischen Gerichtshof bestätigt

RAHANA, 30. Juni 2011 – Das wegen Apostasie gegen den zum Christentum übergetretenen iranischen Konvertiten Yousef Naderkhani verhängte Todesurteil ist vom Obersten Gerichtshof bestätigt worden.

Nach Angaben von RAHANA wird dem mit 19 zum Christentum übergetretenen Naderkhani „christliche Propaganda“ vorgeworfen. Er wurde wegen Apostasie und Werbung für das Christentum bei Muslimen zum Tode verurteilt. Seine Glaubensgenossen bezeichnen ihn als Pastor.

Naderkhani sitzt seit Oktober 2009 in Haft. Sollte sein Todesurteil vollstreckt werden, wäre er der erste wegen Glaubensabfall hingerichtete Mensch seit 20 Jahren.

Im September 1990 war der Pastor Hossein Soudmand in Mashhad hingerichtet worden, weil er sich geweigert hatte, dem christlichen Glauben abzuschwören.

Der 35jährige Naderkhani ist Vater von zwei Kindern. Seine Ehefrau Fatemeh Pasandideh wurde ebenfalls verhaftet, später aber von allen Anklagen freigesprochen.

Übersetzung aus dem Englischen
Quelle (Englisch): RAHANA, 30. Juni 2011
Persisch: http://www.rahana.org/archives/42179

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